Gerald Hartinger sammelt seit über zwei Jahrzehnten Kunst, vornehmlich Werke der amerikanischen Pop-Art. Seine Leidenschaft für die Arbeiten der heutigen Ikonen wie Warhol, Wesselmann, Lichtenstein und Haring wurden durch zahlreiche Museums- und Galeriebesuche in Soho und Chelsea entfacht. New York, Miami, Los Angeles und Philadelphia: In Hartingers Jugend war sein Bezug zu den Vereinigten Staaten mindestens so stark wie jener zu seiner Heimat. Als sein steirischer Landsmann Arnold Schwarzenegger, der sich wie Gerald Hartinger magnetisch vom American Way of Life angezogen fühlte, Werke von Romero Britto erwarb, war ein kleiner Kreis geschlossen. Schließlich vertritt Hartinger den brasilianischen Neo-Pop-Art Shootingstar Britto exklusiv in Österreich und präsentiert ihn regelmäßig in Ausstellungen.
Hartingers Bezug zur Pop-Art ist instinktiv wie biographisch. Ein wesentlicher Teil seiner Kindheit und Jugend hat in jene Werke Eingang gefunden, mit denen er sich nun Jahrzehnte später in seiner Wiener Innenstadt-Galerie in der Seilergasse umgibt: Steve Kaufmans James Dean, Andy Warhols Mick Jagger. Marilyn, Elvis, Muhammad Ali. Dazwischen Porträts von Ringo Starr, die der Beatles-Fan Hartinger nicht an sich vorbeiziehen lassen konnte.
Hauptberuflich ist Gerald Hartinger seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Edelsteinhandel tätig. Handschlagqualität, ein reiches Netz an Kontakten und die Freude an Kooperationen vereint die beiden Sphären. Unterstützung im Galeriebetrieb bekommt er durch seinen Sohn und seine beiden Töchter.




